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Alle Jahre wieder: Zu Hause warten die Kinder der Werbemenschen wie alle anderen Kinder auf den Weihnachtsmann (oder das Christkind je nachdem wo sie zu Hause sind). Ihre Eltern in den Werbeagenturen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz dagegen warten auf die Jury des Jahrbuchs der Werbung. Die hat keine roten Mützen, keine weißen Bart und verteilt auch keine Geschenke. Sie spricht das Urteil und benennt was im vergangenen Jahr vorbildliche deutschsprachige Werbung war.
Wenn die eigene Arbeit dann quasi von neutraler und höchster Stelle aus für gut befunden und deshalb drinnen ist im Jahrbuch der Werbung, fühlt man sich doch beschenkt. Dann freuen sich die Werbemenschen wie die Kinder. Umso mehr, wenn nicht eine, nicht zwei oder drei, sondern gleich zehn Arbeiten im Jahrbuch gewürdigt werden.
Noch größer wird die Freude, wenn es Arbeiten für Kunden aus ganz verschiedenen Branchen mit höchst unterschiedlichen Herausforderungen an die Kommunikation sind:
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Leica Geosystems ist weltweit führender Anbieter von Vermessungsinstrumenten und –zubehör. Ziel der Kampagne ist es, mit wenigen, aber schlagkräftigen Mitteln den Stellenwert des Originalzubehörs bei den Zielgruppen zu erhöhen und zu verankern. Der entwickelte Claim "Material matters" wird durch ein emotionales Keyvisual spürbar: "Wie der beste Rennwagen ohne entsprechendes Zubehör nicht gewinnen kann, bringt das beste Instrument ohne Original-Zubehör nicht die gewünschten Ergebnisse."
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Das internationale Bauunternehmen verfolgt in allen Geschäftsbereichen das Prinzip „Nachhaltigkeit“. In den Anzeigen wird das Bemühen um den „Einklang von Wachstum mit sozialer Verantwortung und Umweltverantwortung“ kommuniziert. Obwohl die Zielgruppen und Botschaften im Wohn- , Industrie- oder Bahnbau unterschiedlich sind, sollte ein selbstähnliches Bild des Unternehmens entstehen. Dies gelingt durch das Lesen zwischen den Zeilen und der vielfachen Deutung des Claims „Ideen, die bestehen."
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„Nur weil etwas klug ist, ist es noch lange nicht gut“, heißt es am Beginn des Geschäftsberichtes. Dieser Satz, die Gestaltung und der Inhalt des Berichts machen den Stakeholdern sehr schnell klar, worum es der Bank in ihrem innersten Wesen geht: Mit den Menschen mitzuleben, ihre Wege mitzugehen, sie zu begleiten und zu unterstützen, sich ihnen und ihren Bedürfnissen ehrlich und ernsthaft zuzuwenden. Weil nur diese Nachhaltigkeit auf lange Sicht erfolgreich und sinnvoll ist.
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Mitarbeiter als „Models“ einzusetzen ist nicht neu, in diesem Fall aber etwas Besonders. Die Kundenbetreuer sind bekannt. Das ist nicht Strategie, das ist gelebtes Markenbewusstsein, denn die Mitarbeiter engagieren sich in Vereinen, Projekten und Initiativen für ihre Dörfer und Gemeinden und werden damit dem Markenanspruch von Raiffeisen gerecht. Es war daher naheliegend und glaubwürdig, sie auch für die Sujets der„50-Stunden-Sparwoche“ und als Botschafter für das Sparen einzusetzen.
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Gleich 3-mal aufgenommen in den Kategorien: Ambient Media, Print und Direktmarketing. Die Kampagne begleitete den Umbau der Raiffeisenbank in Bregenz vom Start bis zur Eröffnung. In der Bauphase weckte sie Neugier und deutete schon an, dass hier etwas Besonderes entsteht. Auf Bauzäunen und in Anzeigen kommen unter anderem am Bau beteiligte Handwerker, Kunden und Mitarbeiter zu Wort, machen Hinweise auf das Entstehende, ohne alles zu verraten. Tatsächlich ist die Bank heute ein Cafe´, eine Bar, ein Shop, eine Veranstaltungszentrum - und eben auch eine Bank.
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Die Bregenzer Festspiele bieten Jahr für Jahr ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm für unterschiedliche Publikumsschichten. Die Konzeption der Plakatmotive stellt eine „Einheit der Vielfalt“ her ohne in Gleichförmigkeit abzugleiten. Die formale Strenge des Designs dient der Markenbildung. Sie bildet gleichzeitig den Rahmen für unterschiedliche und lebendige gestalterische Botschaften, die sich an den Zielgruppen und an den aufgeführten Werken orientieren.
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„Wir wollen keine Bühne auf dem See - der See ist unsere Bühne!“ Diese Aussage des Aida-Regisseurs Graham Vick über die Bregenzer Seebühne könnte auch für den Gestaltungsanspruch der Abendprogramme stehen. Die Programme sind nicht nur Mittler von Informationen über Werke und Künstler, sie sind selbst eine Botschaft. „Mit den Abendprogrammen wollen wir die sinnlichen Erfahrungen des Publikum bei den Aufführungen vertiefen und erweitern“, meint dazu die leitende Redakteurin Dorothée Schaeffer.
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Der sogenannte „Hauptprospekt“ ist eines der wesentlichen Printmedien der Bregenzer Festspiele. Mit ihm werden die wichtigsten Mittler und Partner in der Kultur- und Tourismusbranche fast ein Jahr vor dem Festival im Detail informiert. Er dient dem Vorverkauf und der Fixierung von Arrangements für einen nicht unwesentlichen Teil der Besuchergruppen. Die große Herausforderung lautet, trotz des hohen Informationsgehaltes die beim Besuch der Festspiele zu erwartenden, spektakulären Gefühlserlebnisse vorwegzunehmen.
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